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Master-Studiengänge Produktionstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen - Produktionstechnik, Systems Engineering und Lehramt an beruflichen Schulen



Lehrveranstaltung: Einführung in die Konstruktionsmethodik / Introduction to Design Methodology

Produktionstechniker können diese Veranstaltung bereits im Bachelorstudiengang wählen. Hier ist die Veranstaltung in der Vertiefungsrichtung Allgemeiner Maschinenbau AM verortet und dem Modul Konstruktionsmethodik (Modulkatalog D) zugeordnet. Dieses besteht insgesamt aus den Veranstaltungen Einführung in die Konstruktionsmethodik und Anwendung von Konstruktionsmethoden mit einem Gesamtumfang von 4 SWS.

Für den Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen wird die Veranstaltung Einführung in die Konstruktionsmethodik im Modulbereich Systementwicklung und Innovationsmanagement II angeboten und ebenfalls ergänzt durch die 2 SWS Laborübung Anwendung von Konstruktionsmethoden. Die Laborübung wird ausschließlich im Modulbereich Methoden anerkannt und beide Veranstaltungen müssen gemeinsam belegt werden.

Die Lehrveranstaltungen befassen sich mit der für eine Produktentwicklung maßgeblichen Phase Konstruktion und Entwicklung". Hier werden alle produktbeeinflussenden Kriterien und Merkmale festgelegt.

Die Veranstaltungen vermitteln die für diesen Bereich relevanten Methoden und Werkzeuge, um eine systematische Vorgehensweise sicherzustellen.

Stichworte zum Inhalt der Veranstaltungen sind:

  • Produktplanung
  • Anforderungsermittlung
  • Funktionsstrukturen
  • Physikalische Zusammenhänge
  • Wirkgeometrische Betrachtungen
  • Kreativitätstechniken
  • Produktbewertung nach technisch-wirtschaftlichen Kriterien
  • Grundlagen der Gestaltung

Insgesamt ist es Ziel, dass die Studierenden die vorgestellten Methoden der Produktentwicklung anwenden können. Ausgehend von einer strukturiert durchgeführten gedanklichen Realisierung sollen sie in der Lage sein, sich an einer Lösungsfindung für eine Produktentwicklung zu beteiligen.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Thorsten Tietjen (FZB, Raum 2064, Tel.: 218-64870)


Lehrveranstaltung: Konstruktionssystematik / Produktentwicklung / Design Methods and Tools

Diese Veranstaltung ist eine inhaltliche Weiterführung des Veranstaltung Einführung in die Konstruktionsmethodik, gleichzeitig aber auch eine eigenständige Veranstaltung.

Im Rahmen einer Produktentwicklung werden grundsätzliche Möglichkeiten zur Kostensenkung vorgestellt. Neben Rationalisierungsbestrebungen bei betrieblichen Abläufen wird insbesondere auf Maßnahmen zur Senkung von Herstellkosten bei der Produktentwicklung eingegangen. Eine weitere wesentliche Grundlage des kostengünstigen Konstruierens ist die Kenntnis und Berücksichtigung der Kostenrechnung. Strategische Produktplanung, Grundlagen der Kostenrechnung, Methoden der Kostenerkennung und Regeln zur Minimierung von Kosten im Produktentwicklungsprozess werden entsprechend behandelt.

Die Veranstaltung geht über 1 Semester (2 SWS) und ist wie folgt strukturiert:

  • Design-to-cost
  • Wertanalyse
  • Standardisierung (Erzeugnisgliederung, Klassifizierungssysteme)
  • Variantenmanagement
  • Baureihen, Baukästen
  • FMEA / Risikoanalysen im Rahmen von CE

Im Studiengang Systems Engineering wird diese Veranstaltung kombiniert mit Extended Products zum Modul Extended Products / Konstruktionssystematik / Produktentwicklung. In der Produktionstechnik bzw. im Wirtschaftsingenieurwesen - Produktionstechnik ist es jeweils ein eigenständiges Modul.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Thorsten Tietjen (FZB, Raum 2064, Tel.: 218-64870)


Lehrveranstaltung: CAD - Management und virtuelle Produktentwicklung / CAD Management and Virtual Product Development

Neben den klassischen Methoden der Produktentwicklung gibt es eine Reihe von computergestützten Anwendungen, die im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung stehen.

Für Studierende des Masterstudiengangs Produktionstechnik, Vertiefung Allgemeiner Maschinenbau ist diese Veranstaltung Bestandteil des Moduls Virtualisierung und Simulation.

Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens - Produktionstechnik können diese Veranstaltung ebenfalls im Masterstudiengang belegen, hier dann als eigenständiges Modul.

Es werden CAD-Systeme und CAD-Hardware, Grundlagen der rechnergestützten Geometriebeschreibung, Produktdatenmanagement und Schnittstellen behandelt. Weiterhin werden Prozessketten rechnergestützter Produktentwicklungen thematisiert und Verfahren wie Digital Mockup (DMU), Rapid Prototyping (RP) und Virtual Reality (VR) vorgestellt.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden Kenntnisse über den Aufbau und den grundlegenden Funktionen von CAD-Systemen zu vermitteln. Darüber hinaus wissen sie, welche Aufgaben ein Produktdatenmanagement im Rahmen der Produktentstehung wahrnimmt und was beim Aufbau zu berücksichtigen ist. Die Studierenden sollen in in der Lage sein, rechnergestützte Umgebungen der Produktentwicklung zu beurteilen und aufzubauen.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Thorsten Tietjen (FZB, Raum 2064, Tel.: 218-64870)


Lehrveranstaltung: Auslegung von Maschinenelementen / Konstruktionsentwurf KL II-1 / Dimensioning of Machine Elements KL II-1

Diese Lehrveranstaltung ist Bestandteil des Moduls Konstruktionslehre II im Bachelorstudiengang Produktionstechnik und wird auch als eigenständiges Modul im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen - Produktionstechnik angeboten.

Studierenden des Bachelor-Studiengangs Produktionstechnik können aus insgesamt sechs Vertiefungsrichtungen wählen. Für die Vertiefungsrichtungen Fertigungstechnik - Technologien, Anlagen und Prozessbeurteilung sowie Mechanical Engineering ist das Modul Konstruktionslehre II eine Pflichtveranstaltung. Dieses Modul besteht aus den Lehrveranstaltungen Auslegung von Maschinenelementen / Konstruktionsentwurf (KL II-1) und Entwurf und Auslegung komplexer Betriebsmittel / großer Entwurf (KL II-2) mit einem Umfang von insgesamt 8 SWS (Vorlesungen und Übungen).

Die Lehrveranstaltung KL II-2 wird vom Fachgebiet "Prozessgerechte Technologiegestaltung" durchgeführt.

Die Veranstaltung KL II-1 beginnt mit einer Einführung in die Festigkeitsberechnung. Grundbeanspruchungen, überlagerte Beanspruchungen, Versagensarten, Festigkeitshypothesen, Kerbwirkungen etc. werden im einzelnen behandelt.

Exemplarisch wird anhand von Achsen und Wellen der grundsätzliche Ablauf eines Festigkeitsnachweises vermittelt. Weiterhin folgt eine Vertiefung ausgewählter Verbindungselemente und Wälzlagerungen, die im Modul Konstruktionslehre I behandelt wurden.

Die analytischen Zusammenhänge werden gelehrt und in Übungen exemplarisch angewendet. Hierbei kommen u.a. auch PC-Programme zum Einsatz und anhand von Beispielen wird aufgezeigt, welche Kriterien bei einer Auslegung zu berücksichtigen sind.

Die Studierenden sollten anschließend in der Lage sein, Konstruktionsaufgaben durchzuführen und für die behandelten Maschinenelemente Festigkeitsauslegungen und Lebensdauerbetrachtungen durchzuführen.

Darüber hinaus werden in der Veranstaltung Grundkenntnisse im Umgang mit einem CAD-System vermittelt.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Jan-Hendrik Ohlendorf (FZB, Raum 2065, Tel.: 218-64871)


Lehrveranstaltung: Concurrent Engineering (wird nicht mehr angeboten!) / Concurrent Engineering

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung sollen die Studierenden die wesentlichen Konzepte und Methoden des Concurrent Engineering kennen, in betriebliche Prozesse einordnen und beurteilen können. Darüber hinaus wird vermittelt, welche Vorgehensweisen und Methoden bei welchen betrieblichen Fragestellungen einen angemessenen und nutzbringenden Einsatz finden können. In ausgewählten Themengebieten des Concurrent Engineerings werden hierzu exemplarische Konzepte, Methoden und Tools vorgestellt, die dann auf relevante praktische Fragestellungen angewendet werden können.

Stichworte zu den inhalten sind:

  • Prinzipien und Leitbilder im Concurrent Engineering
  • Methoden und Werkzeuge im Concurrent Engineering (Exemplarische Vertiefung ausgewählter Methoden und Werkzeuge)
  • Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit (Strategien, Konzepte und Modelle)
  • Intra- und interorganisatorisches Wissensmanagement
  • Neue Produktkonzepte und deren Einfluss auf die intra- und interorganisatorische Zusammenarbeit
  • IuK im Kontext CE (Modellierungs- und Anwendungssysteme)
  • Vertiefung ausgewählter Inhalte an Fallbeispielen

Ansprechpartner:


Lehrveranstaltung: Extended Products / Extended Products

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden verschiedene Produktkonzepte vorgestellt. Ziel ist es zu vermitteln, welche Vorgehensweisen und Methoden bei welchen betrieblichen Fragestellungen einen angemessenen und nutzbringenden Einsatz finden können. In ausgewählten Themengebieten des Themenkomplexes Extended Products werden hierzu exemplarische Konzepte, Methoden und Tools vorgestellt.

Stichworte zu den Inhalten sind:

  • Alte und neue Formen der produkbasierten Wertschöpfung
  • Service Engineering (Exemplarische Vertiefung ausgewählter Methoden und Werkzeuge)
  • Neue Produktkonzepte und deren Einfluss auf die intra- und interorganisatorische Zusammenarbeit
  • PSS (Product Service Systems)
  • Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit bei der Bereitstellung von Extended Products
  • Intelligente Produke
  • Produktlebenszyklusmangement
  • Von der Kundenfokussierung bis zum Kunden als "Co-Developper"

Im Studiengang Systems Engineering wird diese Veranstaltung kombiniert mit Konstruktionssystematik / Produktentwicklung zum Modul Extended Products / Konstruktionssystematik / Produktentwicklung.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Dieter Thoben (BIBA, Raum 1450, Tel.: 218-50005)


Lehrveranstaltung: Vernetzte Unternehmensprozesse / Inter-organisational Processes in Enterprise Networks

In dieser Lehrveranstaltung werden die wesentlichen Begriffe, Hintergründe, Ausprägungsformen, Charakteristika und Vor- und Nachteile vernetzter Unternehmen vermittelt. Studierende lernen ausgewählte Konzepte, Methoden und Werkzeuge zur Lösung typischer Aufgabenstellungen im Lebenszyklus eines vernetzten Unternehmens kennen und verfügen anschließend über erste Anwendungserfahrungen bei der Bearbeitung dieser Aufgabenstellungen. Ziel ist es, dass die Studierenden maßgebliche IuK basierte Konzepte zur Unterstützung kooperativer Prozesse in Unternehmensnetzwerken kennen.

Stichpunkte zu den Inhalten:

Grundlagen

  • Kooperationstypen bei vernetzter Produktion (Virtuelle Unternehmen, Strategische Allianzen, Regionale Netzwerke (4Felder Matrix))
  • Netzwerktypen
  • Referenzmodelle zur Modellierung vernetzter Unternehmensprozesse (VCOR, DCOR, SCOR, sonstige Ansätze)
  • Lebenszyklus vernetzter Unternehmen
Konzepte und Methoden zur Gestaltung der Lebenszyklusphasen
  • Preparation: Virtual Breeding Environment (VBE) als Konzept, Methoden zur Partnersuche, Risikoteilung und Vertrauensbildung
  • Operation: Performance Measurement, Continuous Improvement Ansätze
  • Dissolution: Nachhaltigkeit der Produkthaftung, Kundenbindung
IuK basierte Konzepte zur Unterstützung kooperativer Prozesse
  • Collaborative-Business (C-Business, e-Commerce, weitere Modelle)
  • Collaborative Working Environments (CWE)
  • Serious Gaming Anwendungen zur Simulation von Kooperationsbeziehungen

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Marcus Seifert


Lehrveranstaltung: Anwendung eines 3D-CAD-Systems / Application of 3D-CAD-Systems

Innerhalb dieser Veranstaltung wird anhand verschiedener Beispiele der Umgang mit verschiedenen CAD-Programmen vermittelt. Es werden Grundkenntnisse über das Systemwissen vorgestellt und den Studierenden wird ein Eindruck darüber vermittelt, welche Vorteile durch den Einsatz von CAD entstehen. Drüber hinaus werden Faktoren zur wirtschaftlichen Abschätzung angesprochen.

Im einzeln werden behandelt:

  • 3D-basierte Volumenmodellierung von Einzelteilen
  • 2D-Baugruppenerzeugung
  • Konstruieren im Baugruppenkontext
  • Zeichnungserstellung (-ableitung) von Einzelteilen und Baugruppen
  • Detaillierung von Zeichnungen / Schnittdarstellungen
  • Erstellen von Explosionsdarstellungen
  • Ableiten von Stücklisten

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Thorsten Tietjen (FZB, Raum 2064, Tel.: 218-64870)


Lehrveranstaltung: Handeln und Gestalten in komplexen Produktionssystemen / Acting in and Configuring of Complex Production Systems

Die Veranstaltung besteht aus den folgenden Trainingsmodulen, deren Lernziele aufeinander aufbauen.

  1. Trainingsmodul I: (Klassische) Organisation und Zusammenarbeit in einem Produktionsunternehmen.
  2. Trainingsmodul II: Reorganisierte Unternehmen mit prozessorientierter Gruppenstruktur.
  3. Trainingsmodul III: Wandel von der lokalen Orientierung hin zu global verteilter Produktion (Kooperation zwischen mehreren Unternehmen).
  4. Planspiel: Kontinuierliche Verbesserung in der Auftragsabwicklung.
Die einzelnen Trainingsmodule gliedern sich in die folgenden Phasen
  • Vermittlung notwendiger Fachkompetenz
  • Vorbereitung auf die Spielsituation
  • Durchführung des Planspiels
  • Plenumsgespräch
  • Reflexion in Gruppen und Präsentation der Ergebnisse
Ziel ist die Vermittlung von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz.

Ansprechpartner:
M.Sc. Aaron Heuermann (BIBA, Raum 1420, Tel.: 218-50172)


Lehrveranstaltung: Anwendung und Vergleich von Kreativitätstechniken / Applying and Comparing Creativity Techniques

Dieses Labor vermittelt Kenntnisse zu herkömmlichen und neuen Methoden aus dem Bereich der Kreativitätstechniken und deren Anwendung in einem beispielhaften Innovationsfall. Die neuen Methoden basieren auf einem „Serious Gaming“-Ansatz. Ein exemplarisches Innovationsproblem wird eingeführt und die Studierenden wenden zwei Methoden aus den Bereichen Brainstorming und Brainwriting an. Anschließend wird das gleiche Innovationsproblem durch einen „Serious Gaming“-Ansatz behandelt. Abschließend soll der neue Ansatz vergleichend zu den herkömmlichen Methoden evaluiert werden. Das Resultat der Evaluation wird als Ausarbeitung und als Präsentation (PowerPoint) vorgelegt und präsentiert.

Stichworte zum Inhalt der Lehrveranstaltung sind:

  • Einführung in die frühe Phase von Innovationsprojekten (Ideengenerierung)
  • Einführung in das Gebiet der Kreativitätstechniken
  • Erläuterung eines Innovationsproblems (Fallstudie)
  • Bearbeitung des Innovationsproblems mit herkömmlichen Methoden:
    • Traditionelles Brainstorming zur Ideengenerierung unterstützt durch Moderationstechnik
    • Brainwriting nach Rohrbachs 6-3-5-Methode
  • Bearbeitung des Innovationsproblems mit Ansätzen des „Serious Gaming“
    • Spiel: refQuest (o.ä.)
    • Spiel: theTakeover (o.ä.)
  • Vergleichende Evaluierung der Methoden nach bestimmten Kriterien (z.B. Anzahl der erzeugten Ideen, Originalität der Ideen, usw.)
  • Präsentation der Ergebnisse
  • Reflektion und Nachbereitung des Erlebten
Lernziel ist es, verschiedene Kreativitätstechniken zu erlernen in der frühen Phase von Innovationsprozessen einzusetzen.

  • Fachkompetenz:
    • Frühphase von Innovationsprojekten (Generierung neuer Ideen)
    • Kreativitätstechniken und deren Einsatz
  • Methodenkompetenz:
    • Brain Storming
    • 6-3-5-Methode
    • „Serious Gaming“
  • Sozialkompetenz:
    • Kooperative Gruppenarbeit und Wissensaustausch zur Generierung neuer und innovativer Ideen
    • Präsentation und Verteidigung von Ergebnissen in Gruppen
Am Ende der Veranstaltung ist ein Laborprotokoll zu erstellen.

Ansprechpartner:
Dipl.-Inform. Heiko Duin (BIBA, Raum 1400, Tel.: 218-50091)


Lehrveranstaltung: Qualitätssichernde Maßnahmen in Produktplanung und -entwicklung (wird nicht mehr angeboten!) / Quality assurance in product planning and development

Die Produktentwicklung als Gesamtheit, die Erzeugung von Produktvarianten und deren Umsetzung in Fertigung und Montage sind komplexe Qualitätsprozesse, die es zu beherrschen gilt. Hierbei hilft zumeist nur ein ganzheitlicher Ansatz, um alle relevanten Informationen und Daten, die durchgängig miteinander vernetzt sind, zu erfassen.

Im Rahmen dieses Methodenlabors wird, unterstützt durch eine datenbankgestützte Software, eine Produktplanungsmethode vorgestellt, die sich an dem Grundgedanken des QFD (Quality Function Deployment) orientiert. Sie verbindet die Vorstellungen und Erwartungen des Kunden mit notwendigen Funktionen, die eine Umsetzung dieser Kundenanforderungen sicherstellen. Die gefundenen technischen Merkmale werden anschließend im Rahmen von Problem- und Fehleranalysen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Gesamtsystem untersucht. Ziel ist es, die Ursachen- und Wirkungsbeziehungen aufzuzeigen um hieraus wieder geeignete Maßnahmen ableiten zu können. Dieses erfolgt letztendlich mit der FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse), die eine weit verbreitete Methode zur präventiven Fehlervermeidung ist.

Ansprechpartner:


Lehrveranstaltung: Methoden zur Entscheidungsfindung in komplexen Produktionssystemen / Methods for Decision making in Complex Production Systems

Teilnehmer dieser Lehrveranstaltung nehmen an zwei verschiedenen Planspielen teil. Während der Teilnahme an der Simulation eines Produktionsnetzwerkes müssen die Studierenden zuerst ihr Produktionsnetzwerk aufbauen und dabei strategische Entscheidungen treffen. Desweiteren werden sie in den unterschiedliche Stufen erfahren, wie sich getroffene Entscheidungen im weiteren Verlauf auswirken und wie auf operativer und taktischer Ebene Maßnahmen entwickelt werden können, um zuvor identifizierte Risiken und Chancen zu minimieren bzw. optimieren. Im Rahmen der Planspiele erhält jeder Teilnehmer eine spezielle Rolle in dem simulierten Unternehmen und erfährt während des Planspiels die wesentlichen Herausforderungen für die Gestaltung komplexer Produktionssysteme.

Stichworte zur Veranstaltung:

  • Vorträge zu interpersonalen Fähigkeiten
  • Vorträge zu den anzuwendenden Methoden
  • Teilnahme an zwei Spielen

    Inhalte:

  • Entwicklung & Produktion von Produkten in einem Produktionsnetzwerk.
  • Vorträge zu ausgewählten Themenblöcken wie Ent-scheidungsfindung in Unternehmensnetzwerken, Auswirkungen und Konsequenzen getroffener Entscheidungen und Methoden als Hilfsmittel zur Problemlösung.
  • Entwicklung eines Verständnisses für relevante Faktoren, die sich im Prozess der Entscheidungsfindung bei unterschiedlichen Netzwerkkonfigurationen auswirken.
  • Moderierte Reflektion und Nachbereitung des Erlebten.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Jannicke Baalsrud Hauge (BIBA, Raum 1420, Tel.: 218-50084)

 

 

 

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